Weltweit führend im Bereich Building Information Modeling (BIM). Wachstum von Jahr zu Jahr im zweistelligen Prozentbereich.
Münchner Software-Pionier im globalen AEC-Markt
Die 1963 von Professor Georg Nemetschek gegründete Nemetschek SE hat sich von einem Münchner Ingenieurbüro zu einem der weltweit einflussreichsten Anbieter für Software im Bauwesen (Architecture, Engineering, Construction) entwickelt. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 10 Milliarden Euro im Jahr 2025 unterstreicht das Unternehmen seine dominante Stellung bei digitalen Lösungen für den gesamten Gebäudelebenszyklus. Das Kerngeschäft basiert heute maßgeblich auf der Building Information Modeling-Technologie, die eine effiziente Planung und Verwaltung komplexer Immobilienprojekte ermöglicht.
Börsenhistorie und Aufstieg in den MDAX
Der Börsengang der Nemetschek AG erfolgte im März 1999 am damaligen Neuen Markt, womit das Unternehmen eines der wenigen Schwergewichte aus dieser Ära ist, die sich langfristig erfolgreich etabliert haben. Heute ist die Aktie ein fester Bestandteil des MDAX sowie des TecDAX und gilt als einer der wichtigsten Technologietitel am Finanzplatz Frankfurt. Die Kursentwicklung spiegelt den strategischen Wandel von Einzellizenzen hin zu wiederkehrenden Umsätzen durch ein konsequentes SaaS-Modell wider.
Stabile Aktionärsstruktur durch die Gründerfamilie
Trotz der globalen Expansion und der hohen Börsenbewertung bleibt die Nemetschek SE eng mit ihrem Gründer verbunden. Über die Nemetschek Stiftung und direkte Beteiligungen hält die Familie Nemetschek weiterhin die Mehrheit der Stimmrechte und sichert dem Konzern damit eine langfristige strategische Ausrichtung. Dieser Ankeraktionär schützt das Unternehmen vor kurzfristigen Marktschwankungen und ermöglicht eine kontinuierliche Akquisitionspolitik zur Erweiterung des Software-Portfolios.
Wachstumsfokus und kontinuierliche Gewinnbeteiligung
In der Dividendenpolitik verfolgt das Management einen Kurs der Verlässlichkeit, wobei jährlich etwa 25 Prozent des operativen Cashflows an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Trotz hoher Reinvestitionen in Forschung und Entwicklung sowie Zukäufe wie Bluebeam oder Graphisoft bleibt die Dividende seit vielen Jahren stabil oder steigt leicht an. Dies unterstreicht die finanzielle Stabilität der Gruppe, die regelmäßig zweistellige Wachstumsraten beim Umsatz erzielt.