Top 50 Wert · Nr. 32

Symrise AG

Der Petfood-Bereich (Diana) ist der Wachstumstreiber. Kunden wie Nestlé Purina oder Mars-Pedigree brauchen zunehmend hochwertigere Zutaten.

Von Holzminden in den DAX 40

Die Symrise AG mit Hauptsitz im niedersächsischen Holzminden ist seit ihrem Börsengang im Jahr 2006 eine feste Größe am Kapitalmarkt und stieg 2021 in den DAX 40 auf. Das Unternehmen entstand 2003 aus der Fusion der Traditionsfirmen Haarmann & Reimer sowie Dragoco, unterstützt durch den Finanzinvestor EQT. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 17 Milliarden Euro im Jahr 2025 unterstreicht der Konzern seine Stellung als globaler Player im Bereich Duft- und Geschmacksstoffe.

Expansion durch Petfood und Diana

Ein entscheidender Wendepunkt in der Unternehmensgeschichte war die Übernahme der französischen Diana-Gruppe im Jahr 2014 für rund 1,3 Milliarden Euro. Dieser Zukauf machte Symrise zum Weltmarktführer bei Applikationen für Heimtiernahrung, wobei Großkunden wie Nestlé Purina und Mars-Pedigree auf die sensorischen Lösungen aus Holzminden setzen. Das Segment Petfood fungiert heute als verlässlicher Wachstumstreiber innerhalb der Scent & Care- sowie Taste, Nutrition & Health-Sparten.

Verlässliche Dividendenpolitik und Performance

Für Anleger gilt Symrise als klassischer Qualitätswert, der sich durch eine überdurchschnittlich hohe Beständigkeit bei der Gewinnverwendung auszeichnet. Seit dem IPO im Jahr 2006 hat das Unternehmen die Dividende jedes Jahr angehoben oder zumindest stabil gehalten, was im deutschen Leitindex eine Ausnahme darstellt. Die Ausschüttungsquote zielt dabei regelmäßig auf einen Korridor von 30 bis 50 Prozent des Nettoergebnisses ab.

Aktionärsstruktur und strategische Ankerinvestoren

Die Aktionärsstruktur der Symrise AG ist geprägt durch ein starkes Engagement institutioneller Investoren sowie einen signifikanten Anteil des Unternehmers Horst-Otto Gerberding. Als ehemaliger Gesellschafter von Dragoco hält er über seine Familienholding einen relevanten Anteil und sorgt so für Kontinuität in der strategischen Ausrichtung. Der Streubesitz liegt bei über 90 Prozent, wobei internationale Vermögensverwalter wie BlackRock traditionell größere Positionen halten.