Firmennamen E-H - Deutsche Marken- und Firmenwelt

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Firmennamen E-H

Marken
Deutsche Marken E-H

E.ON
Die börsennotierte E.ON SE (von englisch eon ‚Äon‘) ist die Holdinggesellschaft eines deutschen Energiekonzerns mit Sitz in Essen. Das Unternehmen ist hauptsächlich in den Bereichen Energienetze, Energiedienstleistungen, erneuerbare Energien und dem Betrieb und Rückbau deutscher Kernkraftwerke tätig.
Die Hauptversammlung vom 8. Juni 2016 hat beschlossen, das traditionelle Energiegeschäft, bestehend aus den Geschäftsfeldern der konventionellen Erzeugung (einschließlich der Wasserkraft, jedoch ohne die deutschen Kernenergieaktivitäten), des globalen Energiehandels (insbesondere der Vermarktung von Strom und Gas) und der Stromerzeugung in Russland sowie des Betriebs des Gasfelds Juschno-Russkoje, in der eigenständigen Gesellschaft Uniper SE zusammenzufassen und die Mehrheitsbeteiligung an der Uniper anschließend an die Aktionäre der E.ON SE mit Wirkung zum 1. Januar 2016 abzuspalten. E.ON behielt dabei 40.000 Mitarbeiter, Uniper übernahm 15.000 Mitarbeiter.
Durch die Übernahme von Innogy gewann E.ON 2019 wieder 36.500 Mitarbeiter hinzu.

EDEKA
Die Edeka-Gruppe (Eigenschreibweise: EDEKA; ursprünglich Abkürzung für Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler im Halleschen Torbezirk zu Berlin) ist ein genossenschaftlich organisierter kooperativer Unternehmensverbund im deutschen Einzelhandel. Die Edeka-Zentrale hält jeweils Kapitalanteile in Höhe von 50 Prozent an sieben Regionalgesellschaften, die jeweils anderen 50 Prozent werden von einer oder mehreren regionalen Genossenschaften gehalten. Die Edeka-Zentrale kontrolliert zudem mehrheitlich den Discountfilialisten Netto und betreibt mit Edeka Fruchtkontor eine eigene Beschaffungsorganisation vorrangig für Obst- und Gemüseimporte, eine Wein- und Sektkellerei sowie verschiedene Servicegesellschaften wie die Edekabank, die Edeka Verlagsgesellschaft oder die Edeka Versicherungsdienst Vermittlungsgesellschaft. Die Bezeichnung „EDEKA“ für das Unternehmen wird feminin,[3] die Bezeichnung „Edeka“ für einen Supermarkt maskulin verwendet.

Eduscho
Eduscho ist heute in Deutschland ein Markenname der Tchibo GmbH für das Kaffeemischprodukt Gala. In Österreich vertreibt die Tchibo GmbH zwei Marken: Eduscho und Tchibo. Vor der Übernahme durch Tchibo 1997 war Eduscho in Bremen eine der größten deutschen Kaffeeröstereien. Sie wurde 1924 von Eduard Schopf gegründet, aus dessen Namen sich auch der Unternehmensname (Firma) herleitet (ursprünglich eduScho).

ELAC
Die ELAC Electroacustic GmbH ist ein 1926 gegründetes Unternehmen aus Kiel.
Der Name ist die Abkürzung des ursprünglichen und eigentlichen Firmennamens „ELECTROACUSTIC GmbH“. Die Ursprünge des Unternehmens liegen im Bereich der Unterwasserakustik, ab 1948 wurde dies durch den Bereich Tonabnehmer und Plattenspieler ergänzt. Ab 1984 folgte die Herstellung von Lautsprechern.

ELBA
ELBA, später ELBA Buerosysteme GmbH & Co. KG, war ein Unternehmen für Büromaterial, dessen Name seit 2014 nur noch als Handelsmarke weiterbesteht. Der Name ELBA entstand als Akronym aus den Nachbarstädten Elberfeld und Barmen (1929/1931 zu Wuppertal vereinigt). Später wurde dies mit dem Werbeslogan „Erfolgreiche Lösungen für besseres Arbeiten“ neu interpretiert. Der Geschäftssitz befand sich zuletzt von 1998 bis 2014 in Gelsenkirchen. Heute wird die Marke ELBA durch die HAMELIN GmbH in Gronau (Leine) gesteuert, die wiederum ein Tochterunternehmen der internationalen Groupe Hamelin mit Sitz in der französischen Normandie ist.
Das Unternehmen bezeichnet Elba als eine der führenden Marken für Büroprodukte und Organisationssysteme in Europa. Es werden mehr als 1000 Artikel unter dem Markennamen ELBA vertrieben. Produziert wurde außer in Gelsenkirchen noch in Gleichamberg und Tunesien.

emsa
Die Emsa GmbH ist ein Hersteller von Haushaltswaren und Gartenartikeln mit Sitz in Emsdetten, Nordrhein-Westfalen und gehört seit 2016 zur französischen Groupe SEB. Geschäftsführer ist Joel Autran. Der Umsatz der Emsa GmbH belief sich im Jahr 2014 auf 84,7 Millionen Euro.
Die Hauptgeschäftsfelder des Unternehmens liegen in den Segmenten Haushalt und Garten. Das Sortiment umfasst insbesondere Isolierkannen und -flaschen, Produkte für den gedeckten Tisch, Küchenhelfer zum Frischhalten, Zubereiten und Backen sowie Gartenartikel wie Pflanzgefäße, Blumengießer bzw. -sprüher und Brunnen.
Neben dem Hauptsitz in Emsdetten hat das Unternehmen Produktionsstandorte in Taicang (China) und Ho-Chi-Minh-Stadt (Vietnam). Der weltweite Vertrieb erfolgt in über 80 Länder. Am Standort Emsdetten arbeiten 371 Beschäftigte, davon 27 Auszubildende, in Produktion, Entwicklung und Verwaltung. In China beschäftigt die Emsa GmbH 176, in Vietnam 200 Mitarbeiter.
Im Mai 2016 wurde Emsa mit wirtschaftlicher Wirkung zum 31. Dezember 2015 vom französischen Konzern SEB übernommen.

Erasco
Erasco ist eine Marke des spanischen Unternehmens The GB Foods. Der Begriff Erasco ist aus der früheren Firmierung des Unternehmens unter Paul Erasmi & Co. GmbH abgeleitet.
Nach dem Vorbild der von Heinrich Carstens 1845 in Lübeck gegründeten ersten deutschen Konservenfabrik experimentierte Charlotte Erasmi (1827–1893) seit 1866 mit dem Haltbarmachen von Lebensmitteln in luftdicht verschlossenen Dosen. Ihre Einmachküche wurde 1870 als Fabrik für haltbare Speisen ins Handelsregister eingetragen. Technische Verbesserungen und günstige Verkehrsanbindungen schufen zusammen mit eigenen Spargel-Plantagen und Champignonzucht Voraussetzungen zur großindustriellen Produktion. Sie erhielt den Titel „Königliche Hoflieferantin“.
Vorläuferunternehmen der heutigen Gesellschaft waren die 1873 in Lübeck gegründete Süßwarenfabrik F. Vorbeck GmbH & Co. sowie die 1886 ebenda gründete Konservenfabrik Paul Erasmi & Co. GmbH. Diese schlossen sich 1926 zur Vereinigten Konserven- und Süßwaren-Fabriken GmbH zusammen.

Erfurt Rauhfaser
Die Firma Erfurt & Sohn KG ist eine Papierfabrik, die sich auf die Herstellung von überstreichbaren Wandbelägen spezialisiert hat. Das Firmengelände befindet sich im Tal der Wupper im Osten der Stadt Wuppertal im Stadtbezirk Langerfeld-Beyenburg und im Süden der Stadt Schwelm zu beiden Seiten des Flusses, der hier die Grenze zwischen beiden Städten bildet.

Fieseler
Die Gerhard-Fieseler-Werke GmbH, kurz „Fieseler-Werke“ oder „Fieseler“, waren eine Flugzeugfabrik der Rüstungsindustrie in Kassel. Bei Fieseler wurden unter anderem das Verbindungsflugzeug Fieseler Storch und der Marschflugkörper V1 entwickelt und gebaut. Bis zum 1. April 1939 firmierte das Unternehmen unter Fieseler Flugzeugbau Kassel.

Fischer Dübel
Die Unternehmensgruppe Fischer ist ein deutsches Industrieunternehmen, das in den Bereichen Befestigungstechnik (Fischer-Dübel), Automobilinterieur und Konstruktionsspielzeug (Fischertechnik, FischerTiP) weltweit tätig ist. Die Unternehmensgruppe Fischer ist aus der 1948 im baden-württembergischen Waldachtal gegründeten Artur Fischer GmbH & Co. KG hervorgegangen.

Focke-Wulf
Die Focke-Wulf-Flugzeugbau AG (ab 1936 GmbH) war ein deutscher Flugzeughersteller aus Bremen. Das 1923 gegründete Unternehmen fusionierte 1963 mit der Weser-Flugzeugbau GmbH zu den Vereinigten Flugtechnischen Werken (VFW).

Fresenius
Die Fresenius SE & Co. KGaA ist ein deutscher Medizintechnik- und Gesundheitskonzern mit Sitz im hessischen Bad Homburg vor der Höhe. Das Unternehmen ist einer der größten privaten Krankenhausbetreiber Deutschlands sowie im Pharma- und Gesundheitsdienstleistungsbereich tätig. Fresenius ist mit 32 Prozent an dem Dialysespezialisten Fresenius Medical Care beteiligt. Seit dem 23. März 2009 wird das Unternehmen im DAX der Deutschen Börse gelistet. Mit Wirkung vom 13. Juli 2007 wurde das Unternehmen von einer Aktiengesellschaft (AG) deutschen Rechts in eine Europäische Gesellschaft (SE) überführt. Zum 28. Januar 2011 erfolgte die Umwandlung in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA).
In den Forbes Global 2000 der weltweit größten börsennotierten Unternehmen belegte Fresenius im Mai 2020 den 240. Platz. Das Unternehmen kam zu diesem Zeitpunkt auf einen Börsenwert von 23,8 Milliarden US-Dollar.

Globus Holding
Die Globus-Gruppe unter Führung der Globus Holding GmbH & Co. KG ist ein Einzelhandelsunternehmen mit Sitz in St. Wendel. Zur Globus Holding gehören die Globus-SB-Warenhäuser in Deutschland, Russland und Tschechien sowie die Globus-Fachmärkte mit den Globus-Baumärkten und den Alphatecc.-Elektrofachmärkten.

Grundig
Grundig war ein deutsches Unternehmen für Unterhaltungselektronik mit Sitz in Fürth und später Nürnberg. Es wurde 1930 von dem Radiohändler Max Grundig gegründet.
Es wurde zu einem Symbol des westdeutschen Wirtschaftswunders und galt lange Zeit als Traditionsunternehmen. Im April 2003 musste das Unternehmen Insolvenz anmelden. Aus Grundig gingen u. a. die Grundig Intermedia und die Grundig Business Systems hervor, die den Markennamen bis heute weiter nutzen.
Heute wird die Marke Grundig in Deutschland von der Beko Grundig Deutschland GmbH vertrieben.

Hanomag
Die Hannoversche Maschinenbau AG, bekannt unter dem Akronym Hanomag, war ein 1871 gegründetes Unternehmen der Maschinenbau-Branche in Hannover, das neben Nutzfahrzeugen wie Baumaschinen, Lkw, Ackerschlepper und Zugmaschinen auch Pkw herstellte. Bis zu Beginn der 1930er Jahre war die Hanomag auch ein bedeutender Lieferant von Dampflokomotiven und zählte neben der Continental AG zu den größten hannoverschen Industriebetrieben.
Nach der Übernahme durch die IBH-Holding des Unternehmers Horst-Dieter Esch musste der hannoversche Baumaschinenhersteller 1984 Konkurs anmelden. 1989 übernahm der Komatsu-Konzern Anteile der Hanomag und seit 2002 ist die Komatsu Hanomag GmbH eine 100-%-Tochter des Unternehmens. Im September 2016 erfolgte die Umfirmierung in Komatsu Germany GmbH. Ihr Sitz ist bis heute in Hannover in der Hanomagstraße.

HARIBO
Die Haribo-Holding GmbH & Co. KG ist ein deutscher Süßwarenkonzern. Bekanntestes Produkt sind die bereits zwei Jahre nach der Unternehmensgründung 1922 von Hans Riegel erfundenen, zur Abgrenzung von Konkurrenzprodukten Goldbären genannten Gummibärchen. Neben der Marke „Haribo“ gehören dem Unternehmen inzwischen auch Maoam und Haribo Chamallows (ehemals „Dulcia“). Der Firmensitz befand sich bis 2018 im Bonner Stadtteil Kessenich; im Mai 2019 wurde er in die Gemeinde Grafschaft in Rheinland-Pfalz verlegt. Bonn ist weiterhin Produktionsstandort.

Heinkel
Die Ernst Heinkel Flugzeugwerke GmbH (ab 1943 Ernst Heinkel AG), kurz Heinkel, war eines der größten deutschen Flugzeugbauunternehmen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Ernst Heinkel Flugzeugwerke hielten 1352 Patente auf dem Gebiet des Flugwesens und 587 Schutzrechte im Triebwerksbereich. Maschinen und Lizenzen wurden nach Dänemark, Finnland, Schweden, Ungarn, die Sowjetunion und nach Asien verkauft. Die Firma konstruierte Zivil- und später insbesondere auch Militärflugzeuge. Sie brachte Rostock in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts den endgültigen Durchbruch in Sachen Industrialisierung. Rostock wurde moderne Großstadt und Hochtechnologie-Standort. Die Zahl der Mitarbeiter stieg von etwa 1000 im Jahr 1932 auch durch den Betrieb weiterer Werke in Deutschland und im besetzten Polen und Österreich über rund 9000 Mitte 1939 auf etwa 16.000 Ende 1944.

HELA Ketschup
Die Hela Gewürzwerk Hermann Laue GmbH ist ein in Ahrensburg (Schleswig-Holstein) beheimateter Hersteller von Gewürzketchup und Mischgewürzen. Für Wurstsorten hat Hela 1500 verschiedene Mischungen entwickelt. Insgesamt umfasst das Sortiment 3000 Gewürze. Die 370 Mitarbeiter des Hauptwerks stellen rund 30.000 Tonnen Ketchup pro Jahr her.
Am 24. Juni 1893 gründete Carl Heinrich Rose den Drogerie- und Kräuterhandel „Carl H. Rose & Co.“ im Hamburger Stadtteil Barmbek in der Bachstraße 155. Otto Hermann Laue (* 26. April 1879 in Schafau, † 16. April 1954 Hamburg-Rotherbaum) wurde als Lehrling eingestellt und am 25. November 1904 zum Prokuristen des Unternehmens bestellt. Hermann Laue übernahm das Unternehmen am 13. Mai 1905 und änderte zum 16. August 1906 die Firma in „Hermann Laue“. Kurz nach der Unternehmensübernahme heiratete er am 19. Mai 1906 in Hamburg Pauline Ernestine Hermine Höfig. In diesem Jahr entstand das erste Firmenlogo. Der Zweck des Unternehmens wurde am 26. November mit „Handel mit Gewürzen“ angegeben.

Henkel
Die Henkel AG & Co. KGaA mit Hauptsitz in Düsseldorf-Holthausen ist ein börsennotierter deutscher Hersteller der Konsumgüterindustrie mit weltweiten Marken und Techniken in den drei Geschäftsfeldern Laundry & Home Care (Wasch-/Reinigungsmittel), Beauty Care (Schönheitspflege) und Adhesive Technologies (Klebstoffe). Im Geschäftsjahr 2020 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 19,3 Mrd.€ und ein betriebliches Ergebnis von 2 Mrd.€. Mit den 52.950 Mitarbeitern mit 125 Nationalitäten ist Henkel in 79 Ländern vertreten.

Henschel & Sohn
Henschel & Sohn (ab 1957: Henschel-Werke) war ein Maschinen-, Fahrzeugbau- und Rüstungskonzern mit Sitz in Kassel. Das Unternehmen wurde 1810 als Stückgießerei gegründet und war zeitweise einer der bedeutendsten Hersteller von Lokomotiven in Europa. Zeitweise wurden auch Rüstungsgüter wie Panzer, Flugmotoren, Flugzeuge und Lenkflugkörper produziert. Bekannt wurde das Unternehmen als Hersteller von Lastwagen und Omnibussen sowie Verbrennungsmotoren, die von 1925 bis in die 1970er Jahre produziert wurden. In den 1960er Jahren begann der Niedergang des Henschel-Konzerns, von dem heute jedoch noch zahlreiche Nachfolgeunternehmen existieren.

HERMA
Die HERMA GmbH ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Filderstadt (Ortsteil Bonlanden), das Etiketten, Etikettiermaschinen und Haftmaterial produziert. Am deutschen Hauptsitz und in sechs Niederlassungen (fünf in Europa und eine in den USA) werden rund 1.100 Mitarbeiter beschäftigt.

HERTIE
Die Hertie Waren- und Kaufhaus GmbH war bis zur Übernahme durch Karstadt 1994 einer der führenden Warenhauskonzerne in Deutschland. Die Konzernzentrale befand sich zuletzt in der Herriotstraße 4, heute Campus Tower, in Frankfurt am Main. Die Hertie Waren- und Kaufhaus GmbH betrieb rund 115 Warenhäuser unter den Namen Hertie, Wertheim, Alsterhaus und KaDeWe sowie rund 35 Bilka-Warenhäuser. Daneben gehörten zu Hertie die Restaurant-Kette Le Buffet, die Elektronik-Fachmärkte Schaulandt, Schürmann und WOM (World of Music) sowie die Bekleidungs-Märkte Wehmeyer.

HOCHTIEF
Die Hochtief Aktiengesellschaft (Eigenschreibweise: HOCHTIEF Aktiengesellschaft) ist ein börsennotierter deutscher Baukonzern mit Sitz in Essen. Mit einem Auslandsanteil am Gesamtumsatz von 95 % zählt das Unternehmen zu den größten international ausgerichteten Baukonzernen. In Australien ist der Konzern mit der börsennotierten Tochtergesellschaft Cimic Marktführer. In den USA ist Hochtief über die Tochter Turner führend im gewerblichen Hochbau und zählt mit der US-Tochter Flatiron zu den wichtigsten Anbietern im Verkehrswegebau. Dem Unternehmen gehört ein 20%-Anteil an Abertis, dem führenden internationalen Mautstraßenbetreiber. Der Konzern ist seit 2011 mehrheitlich im Besitz der spanischen ACS-Gruppe, mit einem Anteil von 50,40 Prozent (Stand Juni 2021).

Hoechst
Die Hoechst AG – bis 1974: Farbwerke Hoechst AG, vorm. Meister, Lucius & Brüning – in Frankfurt am Main war eines der drei größten Chemie- und Pharmaunternehmen Deutschlands. Es wurde 1863 im damals nassauischen Höchst am Main gegründet und wuchs bis zum Ersten Weltkrieg zu einem Weltunternehmen. 1925 fusionierte es mit anderen Unternehmen zur I.G. Farbenindustrie AG und wurde 1951 nach der Entflechtung der I.G. Farben neu gegründet.
Durch Unternehmensübernahmen und Investitionen in neue Produkte wuchs Hoechst zu einem Großkonzern. Mitte der 1950er Jahre überschritt der Jahresumsatz erstmals eine Milliarde DM, 1969 die Marke von 10 Milliarden DM. Anfang der 1980er Jahre war Hoechst das nach Umsatz größte Pharmaunternehmen der Welt. Anfang der 1990er Jahre erreichte der Konzern mit 180.000 Beschäftigten, einem Jahresumsatz von 47 Milliarden DM und einem Gewinn von über vier Milliarden DM seine größte Ausdehnung.
1994 begann die Neuausrichtung und Umstrukturierung der Hoechst AG. Das ehemalige Stammwerk wurde 1997 zum Industriepark Höchst. Nach der Überführung in eine Holding schloss sich die Hoechst AG 1999 mit Rhône-Poulenc zur Aventis S.A. mit Sitz in Straßburg zusammen und spaltete die verbliebenen Chemieaktivitäten in der Celanese AG ab.

hülsta
Die Hülsta-Werke Hüls GmbH & Co. KG ist ein deutscher Möbelhersteller mit Sitz in Stadtlohn. Die Bezeichnung Hülsta (Eigenschreibweise hülsta, hülsta-werke) leitet sich aus dem Namen der Gründerfamilie Hüls und dem Unternehmenssitz Stadtlohn ab und ist ein eingetragenes Warenzeichen.
Das Unternehmen wurde 1940 als Handwerksbetrieb in Stadtlohn (Nordrhein-Westfalen) gegründet, befindet sich seitdem am selben Ort und verblieb bis 2019 in Familienbesitz. Die Produktpalette der Hülsta-Werke wird ausschließlich im westlichen Münsterland produziert und weltweit für den Vertrieb im Facheinzelhandel ausgeliefert. Im Umfeld der Hüls-Unternehmensgruppe hat sich eine Zulieferindustrie entwickelt.
Hülsta ist Teil der Hüls-Unternehmensgruppe, zu der unter anderem von 1998 bis 2018 Rolf Benz gehörte. Nachdem die Hüls-Gruppe ab 2014 in wirtschaftliche Schwierigkeiten kam wurden bis 2019 wesentliche Beteiligungen (Polstermöbelhersteller Rolf Benz, Bettenhersteller Ruf, Parketthersteller Parador, Schlafzimmerhersteller Loddenkemper, Bettenhersteller Femira) veräußert und das Geschäft auf die Kernmarke Hülsta konzentriert.

HUDORA
Die Hudora GmbH ist ein deutscher Hersteller von Sport-, Spiel- und Freizeitprodukten mit Sitz in Remscheid. Das Familienunternehmen vertreibt in über 30 Ländern auf fünf Kontinenten unter anderem Rollschuhe, Inlineskates, Schlittschuhe, Scooter (Tretroller), Skateboards und Trampoline – aber auch Fußballtore, Bälle und Tische für Tischfußball.
Der Firmenname ist eine Abkürzung, bestehend aus jeweils den ersten beiden Buchstaben des Vor- und Nachnamens des Gründers Hugo Dornseif sowie des Gründungsstandortes Radevormwald (Hugo Dornseif Radevormwald). Heute hat Hudora seinen Sitz in Remscheid, wo rund 60 Mitarbeiter circa 40 neue Produkte im Jahr entwickeln.

(c) Copyright 2022 by Deutsche-Markenwelt.de
Logos und Markennamen sind durch den Urheber bzw. Inhaber der Markenrechte geschützt!
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